Berufsbild Metallbaupraktiker im Detail



Tätigkeiten:
Metallbaupraktikerinnen und Metallbaupraktiker erledigen in der Werkstatt und auf dem Bau einfache Arbeiten selbständig und helfen im Betrieb mit. Sie stellen unterschiedliche Bauteile her oder bearbeiten diese in Teilaufgaben. Dazu setzen sie Biege-, Stanz-, Klink-, Bohr-, und Sägemaschinen oder Handwerkzeuge und Schweissgeräte ein.   

Lehre:
Die Attestausbildung wird in einem Betrieb der Metall-, Stahl-, Fenster und Fassadenbaubranche absolviert. Sie dauert zwei Jahre. Während dieser Zeit werden sechs Wochen überbetriebliche Kurse besucht. Am Ende der Lehre findet eine Prüfung im Lehrbetrieb statt. Wer diese bestanden hat ist Metallbaupraktikerin oder Metallbaupraktiker EBA mit eidgenössischem Berufsattest.  


Schule:
Die schulische Ausbildung dauert einen Tag pro Woche. Neben Allgemeinbildung werden unterrichtet:

  • Betriebsorganisation
  • Logistik
  • Materialwirtschaft
  • Umwelt und Sicherheit
  • Konstruktion
  • Fertigung
  • Montage
  • Plangrundlage


Berufsmatura:
Die Berufsmatura bedingt eine abgeschlossene Lehre mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis. Sie ist darum bei der Attestausbildung nicht möglich.

Weiterbildung - Übertritt in eine 4-jährige Lehre:
Wer die Attestausbildung erfolgreich abgeschlossen hat, kann anschliessend  die vierjährige Grundbildung zum Metallbauerin oder Metallbauer anpacken. Die Tätigkeiten sind ähnlich; der Beruf ist jedoch anspruchsvoller und der Schulstoff schwieriger. Zudem ist die Verantwortung in der Werkstatt und auf der Baustelle grösser. In der Regel können Metallbaupraktiker in das zweite Grundbildungsjahr einsteigen. Drei Jahre nach Abschluss der Attestausbildung können sie dann die Lehre als Metallbauerin oder Metallbauer mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis abschliessen. 


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