Begleite Joël Moret durch den spannenden Tag. Schau ihm in der Werkstatt auf die Finger und erfahre was sein Berufsbildungsverantwortlicher zu Karrieremöglichkeiten meint.

Metallbaupraktiker

Du bist ein motivierter Handwerker und willst eine konstruktive Zukunft? Sie liegt in deiner Hand – mit der zweijährigen Attestausbildung zur Metallbaupraktikerin oder zum Metallbaupraktiker. Da kannst du mit beiden Händen zugreifen und dein Leben gestalten, auch wenn deine Schulnoten nicht die Besten sind. Als Teamplayer arbeitest du mit Metall und Maschinen aller Art. Und bei guten Leistungen steht einer Karriere im Metallbau nichts im Wege.

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Metallbaupraktiker schneidet Metall.

Berufsporträt

Tätigkeiten:
Metallbaupraktikerinnen und Metallbaupraktiker erledigen in der Werkstatt und auf dem Bau einfache Arbeiten selbständig und helfen im Betrieb mit. Sie stellen unterschiedliche Bauteile her oder bearbeiten diese in Teilaufgaben. Dazu setzen sie Biege-, Stanz-, Klink-, Bohr-, und Sägemaschinen oder Handwerkzeuge und Schweissgeräte ein.

Lehre:
Die Attestausbildung wird in einem Betrieb der Metall-, Stahl-, Fenster und Fassadenbaubranche absolviert. Sie dauert zwei Jahre. Während dieser Zeit werden sechs Wochen überbetriebliche Kurse besucht. Am Ende der Lehre findet eine Prüfung im Lehrbetrieb statt. Wer diese bestanden hat, ist Metallbaupraktikerin oder Metallbaupraktiker EBA mit eidgenössischem Berufsattest.

Schule:
Die schulische Ausbildung dauert einen Tag pro Woche. Neben Allgemeinbildung werden folgende Fächer unterrichtet:

  • Betriebsorganisation
  • Logistik
  • Materialwirtschaft
  • Umwelt und Sicherheit
  • Konstruktion
  • Fertigung
  • Montage
  • Plangrundlage

 
Berufsmatura:
Die Berufsmatura bedingt eine abgeschlossene Lehre mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis. Sie ist darum bei der Attestausbildung direkt nicht möglich. 


Weiterbildung - Übertritt in eine 4-jährige Lehre:
Wer die Attestausbildung erfolgreich abgeschlossen hat, kann anschliessend  die vierjährige Grundbildung zur Metallbauerin oder zum Metallbauer anpacken. Die Tätigkeiten sind ähnlich; der Beruf ist jedoch anspruchsvoller und der Schulstoff schwieriger. Zudem ist die Verantwortung in der Werkstatt und auf der Baustelle grösser. In der Regel können Metallbaupraktiker in das zweite Grundbildungsjahr einsteigen. Drei Jahre nach Abschluss der Attestausbildung können sie dann die Lehre als Metallbauerin oder Metallbauer mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis abschliessen.

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Anforderungsprofil

Die Attestausbildung zur Metallbaupraktikerin oder zum Metallbaupraktiker fordert dich heraus. Bringst du Spitzenresultate an der Schlussprüfung und im Qualifikationsverfahren, steht dir anschliessend eine weitere Tür offen: verkürzte Berufslehre als Metallbauerin oder Metallbauer.
Metallbaupraktikerinnen und Metallbaupraktiker brauchen handwerkliche Geschicklichkeit und technisches Verständnis sowie eine gesunde und kräftige Konstitution.

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Karrieremöglichkeiten

Auch im Metallbau gilt: Kein Abschluss ohne Anschluss. Nach dem erfolgreichen Abschluss einer Attestausbildung können Metallbaupraktikerinnen und Metallbaupraktiker eine verkürzte Lehre als Metallbauerin oder Metallbauer in Angriff nehmen. Danach steht alles offen. Die Metall-, Stahl-, Fenster- und Fassadenbaubranche bietet eine breite Palette an attraktiven Weiterbildungen.