Begleite Stefan Zwicky durch den spannenden Tag. Sei dabei, wenn Metallbau entsteht. Schaue zu, wie ein Projekt von A bis Z geplant, bearbeitet, überwacht und realisiert wird.

Metallbaukonstrukteur

Du bist ein kreativer Kopf und willst eine konstruktive und spannende Zukunft? Dann ist der Beruf Metallbaukonstrukteurin oder –konstrukteur genau das richtige für dich. Hier hast du die Chance Verantwortung zu übernehmen. Du kannst deine Projekte von A-Z durchziehen. Du löst knifflige technische Probleme. Im Team mit deinen Kollegen aus der Werkstatt kannst du deine Pläne für faszinierende Bauwerke realisieren.

Bau auf die Zukunft! Du besitzt aussichtsreiche Perspektiven. Hier kann es hoch hinausgehen - wie bei den Metallbauten. 

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Berufsporträt

Tätigkeiten:
Metallbaukonstrukteurinnen und –konstrukteure sind im Metall-, Stahl- und Fassadenbau tätig. Sie berechnen und planen Metallkonstruktionen. Dabei setzen sie CAD-Programme ein. Sie setzen die Wünsche von Kunden, Architekten und Ingenieuren zeichnerisch um. Sie pflegen einen engen Kontakt mit den unterschiedlichen Akteuren. Sie koordinieren die Projekte vom Büro aus und begleiten die Arbeiten von der Fertigung bis zur Montage. Dafür sind sie regelmässig in der Werkstatt und auf der Baustelle.

Lehre:
Die Berufslehre dauert vier Jahre. Sie findet in einem Betrieb der Metall-, Stahl-, Fenster- und Fassadenbaubranche statt. Während dieser Zeit werden zehn Wochen überbetriebliche Kurse besucht. Am Ende der Lehre findet eine Prüfung statt. Wer diese besteht, ist Metallbaukonstrukteurin oder Metallbaukonstrukteur EFZ mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis.

Schule:
Die schulische Ausbildung dauert ein bis eineinhalb Tage pro Woche. Neben kaufmännischer Allgemeinbildung werden folgende Fächer unterrichtet:

  • Betriebswirtschaft und Betriebsorganisation
  • Logistik und Materialwirtschaft
  • Umwelt und Sicherheit
  • Konstruktion
  • Fertigung
  • Montage
  • Werterhaltung
  • Zeichnungstechnik
  • Plan- und Projektbearbeitung
  • Zeichnungen lesen
  • Darstellung gemäss Zeichnungsrichtlinien und Projektunterlagen

Berufsmatura:
Bei sehr guten schulischen Leistungen kann die Berufsmaturitätsschule besucht werden; dies ist während oder nach der Grundausbildung möglich. Die eidgenössische Berufsmaturität ermöglicht das Studium an einer höheren Fachschule oder einer Fachhochschule - je nach Studienrichtung prüfungsfrei oder mit Aufnahmeverfahren.

Zusatzlehre:
In einer verkürzten Lehre von zwei Jahren kann nach der Grundbildung Metallbaukonstrukteur zusätzlich die Grundbildung Metallbauer abgeschlossen werden.

Weiterbildung:
Die Metall-, Stahl-, Fenster- und Fassadenbaubranche bietet eine breite Palette an attraktiven Weiterbildungen.

Eine modulare Weiterbildung führt zum

Weitere Optionen:

Verordnung, Reglemente, Lehrmittel und ÜKs

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Anforderungsprofil

Der Lehrberuf Metallbaukonstrukteurin oder Metallbaukonstrukteur fordert dich heraus! Bringst du von deiner Schulzeit einiges mit? Bist du ehrgeizig und tatkräftig? Dann kannst du diese Berufslehre erfolgreich abschliessen. Metallbaukonstrukteurinnen und Metallbaukonstrukteure haben Freude am Rechnen sowie an Algebra und Geometrie. Begeistert dich technisches Zeichnen? Hast du ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen? Begreifst du einfach Zusammenhänge und Abläufe?

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Karrieremöglichkeiten

Auch im Metallbau gilt: Kein Abschluss ohne Anschluss. Eine Berufslehre im Metallbau führt nicht auf den Holzweg. Die Metall-, Stahl-, Fenster- und Fassadenbaubranche bietet eine breite Palette an attraktiven Weiterbildungen an:

Modulare Weiterbildung  


Studium

 

www.kompetenzmetall.ch koordiniert die verschiedenen Angebote und bietet detaillierte Informationen.